Klaus St. Rainer

Er machte die Goldene Bar zu einem Treffpunkt echter Barliebhaber, war Mitbegründer des Münchner Barzirkel und fertigt in seiner Manufaktur hochwertige Shaker an, die von unzähligen Barkeepern für ihre hohe Qualität geschätzt werden. Klaus St. Rainer und die Barkultur verschmelzen geradezu miteinander – da lohnt es, sich mit ihm darüber zu unterhalten.

Haben Sie einen Lieblingsort in München?

Der ist hier – das Haus der Kunst, die Goldene Bar, der Eisbach. Was will man mehr?

Wie würden Sie die Goldene Bar beschreiben?

Alles frisch, alles gut, alles freundlich.

Was ist das Besondere an der Goldenen Bar?

Ernsthaftes Trinken in ungezwungener Atmosphäre. Junge Künstler und gestandene Businessmänner genießen hohe Cocktailkultur oder einfach nur ein Bier. Der goldene Schimmer der Wände bringt alle in ein harmonisches Gleichgewicht.

Worauf legen Sie besonders viel Wert in Ihrer Arbeit an der Bar?

Auf Sauberkeit, Präzision und Anarchie.

Wie entstand der Barzirkel München?

Indem einige „Bartender with attitude“ unzufrieden darüber waren, wie wenig die Szene in München kommuniziert, denn Erfahrungsaustausch ist das wichtigste in unserem Beruf.

Welche Ziele sollen mit dem Barzirkel verfolgt oder erreicht werden?

In erster Linie soll es Bartender und Connaisseure zusammenbringen. Das Ganze verpacken wir in interessante Workshops, Tastings, Reisen und Events – not too bad.

Haben Sie einen persönlichen Lieblingsdrink?

Gin & Tonic

Wie entstand bei Ihnen die Leidenschaft für die klassische Barkultur?

1986 habe ich in der Gastronomie in München angefangen – über Umwege als Stagaire, Roomservice, Türsteher, Koch, Pâtissier und DJ. Anfang der 1990er Jahre habe ich dann letztendlich meinen Platz an der Bar gefunden und Charles Schumanns „American Bar“-Buch hat den Rest dazu beigetragen. Die Liebe zur Bar war entfacht.

Wo gehen Sie in München gerne hin, wenn Sie nicht gerade in Ihrer eigenen Bar sind?

In die Blaue Donau, das Red Hot, Robinson Kuhlmanns New York Bar und das Padres.

Was hat es mit der Shakermanufaktur auf sich?

Ich wollte schon immer „finest tailormade“ Werkzeug haben. Aber nichts auf dem Markt hat mich wirklich überzeugt – es gab lediglich Design von der Stange. Deshalb habe ich selbst die Initiative ergriffen.

Was kostet ein handgefertigter Shaker aus Ihrer Shakermanufaktur?

Die Preise gehen bei 2.500 Euro los.

Daniel Fürg

Daniel Fürg absolvierte eine Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk und bildete sich an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing zum Kommunikationswirt fort. Er gründete verschiedene Onlinemedien, wie zum Beispiel MUNICH's BEST, 100SINS oder Social Secrets und arbeitete unter anderem für den Bayerischen Rundfunk, die Financial Services Einheit von Siemens, die Sana Kliniken AG und die MAROundPARTNER GmbH. Als Geschäftsführender Gesellschafter von Fürg Media berät er heute Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ganzheitlicher Kommunikationsstrategien. Daniel Fürg engagiert sich außerdem aktiv als Mitglied des Vorstands im Internationalen PresseClub München e.V.