Tantris

1971 wurde ein Stern am Himmel der deutschen Gastronomie geboren. Heute leuchtet dieser mindestens immer noch genauso hell – das Tantris ist und bleibt gastronomische Spitzenklasse und spielt in seiner ganz eigenen Liga.

“Von den Investitionen für das Tantris hätte man ein Schloss kaufen können. Aber wo hätte ich dann gegessen?” – diese Worte stammen von Fritz Eichbauer, der das legendäre Tantris Anfang der 1970er Jahre eröffnete. Bauunternehmer war er und wollte sich mit dem Restaurant einen ganz besonderen Traum erfüllen. Er reiste damals um die ganze Welt, kam mit einem Konzept zurück nach München, beauftragte den schweizer Architekten Justus Dahinden mit der Planung des Gebäudes und vertraute die Küche einem damals unbekannten Koch aus Österreich an. Dieser Koch war kein geringerer als Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann, der das Tantris schnell zum ersten Michelin-Stern führte. Schon 1973 erhielt das Tantris den ersten Stern im Guide Michelin und 1974 folgte schließlich der zweite.

Als Witzigmann 1978 das Tantris verließ, um mit dem Aubergine sein eigenes Restaurant zu eröffnen, übernahm Heinz Winkler den Posten des Küchenchefs und führte es 1981 zum dritten Michelin-Stern. Dabei ging es im Tantris nie darum den neuesten Trends hinterherzulaufen. Man blieb seinem Stil jederzeit treu, perfektionierte Küche und Service immer weiter.
1991 war ein Jahr mit gleich zwei Neuerungen in der Tantris-Geschichte. Winkler machte sich ebenfalls selbstständig und gab die Küche an den damaligen Shooting-Star Hans Haas weiter. Die zweite Veränderung war Paula Bosch, die als Sommeliere fortan Herrin über einen Weinkeller wurde, der derzeit rund 50.000 Flaschen umfasst.

Über all die Jahre war es möglich den überaus hohen Qualitätsstandard zu halten und so gehört das Tantris auch heute zu den besten Restaurants in Deutschland. Hans Haas hält derzeit zwei Michelin-Sterne und bekocht seine Gäste mit einer solch kreativen Passion und Perfektion, dass man es kaum glaubt, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Ein Besuch im Tantris ist ein Erlebnis, eines von der Kategorie, die man nicht so schnell wieder vergisst, ein solches das lange und positiv im Gedächtnis verweilt. Man würde niemals auf die Idee kommen das Tantris mit anderen Restaurants zu vergleichen, denn das ist schlichtweg nicht möglich. Es spielt in einer eigenen Liga, in seiner Liga, Fritz Eichbauers Liga und in dieser spielt kein zweites Restaurant.

Daniel Fürg

Daniel Fürg absolvierte eine Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk und bildete sich an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing zum Kommunikationswirt fort. Er gründete verschiedene Onlinemedien, wie zum Beispiel MUNICH's BEST, 100SINS oder Social Secrets und arbeitete unter anderem für den Bayerischen Rundfunk, die Financial Services Einheit von Siemens, die Sana Kliniken AG und die MAROundPARTNER GmbH. Als Geschäftsführender Gesellschafter von Fürg Media berät er heute Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ganzheitlicher Kommunikationsstrategien. Daniel Fürg engagiert sich außerdem aktiv als Mitglied des Vorstands im Internationalen PresseClub München e.V.