Im Jahre 1999 begann die L'Osteria-Erfolgsgeschichte mit einem kleinen Restaurant in Nürnberg. Die Filiale im Münchner Künstlerhaus ist nun schon die zweite in München und das Duo Findeis und Rader sehen noch lange kein Ende. 1,5 Millionen Euro haben die beiden Inhaber in die Sanierung und den Umbau des Künstlerhaus-Erdgeschosses investiert und dabei einiges verändert. Bis auf das unter Denkmalschutz stehende venezianische Zimmer wurde eigentlich alles neu und anders gemacht.
Das dominierende italienische Flair der Einrichtung setzt sich auch in der räumlichen Gestaltung fort. Die wohl aufwendigste Aktion war ein Wanddurchbruch, der im Hauptgastraum nötig war, um eine offene Küche zu ermöglichen. Hierfür hat man einen Teilbereich der Küche geöffnet und die Decke mit einem 15 Tonnen schweren Stahlträger abgefangen. So hat der Gast nun die Möglichkeit dem Küchenteam bei der Zubereitung der Gerichte über die Schulter zu schauen - ein Aspekt der für die beiden Inhaber elementarer Bestandteil der L'Osteria-Idee ist. Bugholzstühle, Marmortische, Eichenholz, Granitarbeitsplatten, hochwertige Leuchten und Metrofliesen an den Wänden - Wohnlichkeit wohin das Auge blickt. Für die warmen Sommermonate hat man neue Fenster einbauen lassen, die sich allesamt vollständig öffnen lassen, so dass Terrasse und Innenraum förmlich miteinander verschmelzen - ganz wie es in Italien auch üblich ist. Man kann sich also jetzt schon auf laue Sommerabende mit gutem italienischen Essen im Zentrum Münchens freuen und darf sich fast sicher sein, dass das Konzept im Künstlerhaus genauso gut ankommt, wie es schon in der Leopoldstrasse funktioniert.
