Stefano De Giglio und Flavio Chouquer sind in der Münchner Gastronomie längst keine Unbekannten mehr. Mit dem Nero in der Rumfordstrasse haben sie sich bereits vor vielen Jahren einen Namen gemacht und konnten mit der Übernahme des ehemaligen Café Interview am Gärtnerplatz erneut einen Volltreffer landen. Während das Konzept des Speiselokals Box am Gärtnerplatz nun also erfolgreich funktioniert, hat man die Speisekarte im Nero ausgebaut und bietet nun neben der bekannten Pizza und Pasta auch eine vielfältige Auswahl saftiger Gourmet-Steaks vom Holzkohlengrill an. Zusammen mit der neuen Karte erstrahlt das Nero zudem mit einem völlig neuen Licht- und Interiorkonzept sowie der ausgebauten Galerie. In der neuen, offenen Küche mit originellen Schneidemaschinen aus den 1930er Jahren und einem einsehbaren Reifeschrank mit den trocknenden, reifenden Steaks werden nun Köstlichkeiten auf dem Holzkohlengrill zubereitet.
Besonders viel Wert wird dabei auf die Herkunft des Fleisches geachtet, so dass nur beste Qualität auf die Teller der Gäste kommt. Es werden ausschließlich Steaks vom Rind gegrillt und deren Lieferanten müssen höchsten Ansprüchen an Zucht, Transport und Schlachtung genügen. Der Gast selbst kann den Lieferantenkatalog einsehen und sogar die Landwirte persönlich besuchen - so wird dem Gast optimale Transparenz ermöglicht.
Vier verschiedene Rinderrassen sorgen dafür, dass für jeden Geschmack etwas passendes dabei ist. Fettarme Piemontese Rinder, regionales bayerisches Fleckvieh und traditionelles Hereford Beef aus Großbritannien werden von einem ganz besonderen Highlight abgerundet: Das berühmte "Bistecca fiorentina" von der italienischen Rinderrasse Chianina aus der Toskana.
Bei der Zubereitung werden ebenfalls hohe Maßstäbe angelegt. Drei Zubereitungsschritte sind nötig, um ein perfektes Nero-Steak zu ermöglichen. Mit der "sous-vide"-Methode wird das Fleisch zunächst bei exakt 52 Grad Celsius unter Vakuum gegart. Anschließend kommt das Steak auf den Nero-Grill und erhält bei Temperaturen bis zu 700 Grad Celsius den typischen Holzkohlegeschmack. Im dritten Schritt ruht das Fleisch bei 60 Grad Celsius in einem speziellen "hold-o-mat"-Ofen, um sich besser entfalten zu können. Vor dem Servieren kommt es noch einmal kurz auf den Grill und bietet dem Gast danach ein einmaliges Geschmackserlebnis.
Selbstverständlich gibt es im Nero nach wie vor auch noch die legendäre Pizza für die das Restaurant bereits in der ganzen Stadt bekannt ist. Zusätzlich gibt es für diejenigen, die es fleischlos lieben aber auch drei neue vegetarische Gerichte.
