Im Jahr 2009 übernahm Quynh Doan die Räumlichkeiten des ehemaligen Essneun im Glockenbachviertel und eröffnete dort das erste Monsoon Restaurant. Es dauerte nicht lange, bis sich das Konzept zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelte. Das Restaurant zog die Münchner mit seiner authentischen und traditionellen vietnamesischen Küche in seinen Bann und ließ sie nicht mehr los. Im Jahr 2011 stieß Doan auf die Location des ehemaligen cube in der Bruderstrasse, im Herzen des Stadtteils Lehel. Schnell war klar, dass hier auf zwei Ebenen das zweite Monsoon Restaurant entstehen sollte. Nach einigen Monaten aufwendiger Umbauzeit eröffnete die gebürtige Vietnamesin das Monsoon Lehel.
Als Enkelin eines Fürsten des Kaisers von Vietnam wuchs Quynh Doan mit den Traditionen ihres Heimatlandes auf und lernte schon früh die Raffinessen und die unglaubliche Vielfältigkeit der vietnamesischen Küche. Geprägt von indischen, thailändischen, chinesischen und sogar französischen Einflüssen ist die vietnamesische Küche ein multikulturelles Erlebnis. Genau diese Vielfalt zelebriert auch Doan in ihrem Restaurant und legt dabei besonders viel Wert auf die Authentizität der Gerichte. Sie möchte ihren Gästen ein echtes Geschmackserlebnis bieten, das sie bewusst wahrnehmen und im Gedächtnis behalten. Doan arbeitet dabei ausschließlich mit vietnamesischen Mitarbeitern und lässt den Besuch im Monsoon Lehel so zu einer ganzheitlichen Reise durch Vietnam werden.
Die Gestaltung der Räumlichkeiten übernahm Natalie Nguyen-Ton, die sich als Innenarchitektin in der Münchner Gastronomie bereits einen Namen gemacht hat. In enger Zusammenarbeit mit Quynh Doan schuf sie eine warme, wohnliche Atmosphäre, die den Gast zum Verweilen einlädt. Tapeten mit aufwendigen aber zurückhaltenden, traditionellen Motiven und dezente Farben machen das Restaurant in Verbindung mit der gelungenen Raumaufteilung zu einem echten Schmuckstück. Im Untergeschoss finden sich Saigon-Separées in denen man ganz ungestört den Abend verbringen kann - besonders gut für Paare geeignet.
