![]() |
||||||||
|
||||||||
Die Hauptsaison dürfte im Frühjahr sein. Man sollte sich auf längere Wartezeiten im diese Zeit einstellen (ca. 30 Min.). Das hat aber auch seinen Grund. Den Besucher erwarten 30 speziell angefertigte und naturgetreu gestaltete Becken mit über 10.000 Meerestieren. Das Sea Life-Aquarium ist in 19 verschiedene Bereiche unterteilt, die bei der Isar beginnen und mit tropischen Gewässern enden. Das „Hai-Light“: Der Glastunnel durch die versunkene Stadt im tropischen Ozean. Quer durch das riesige, 400.000 Liter fassende Meereswasserbecken hindurch führt ein rund zehn Meter langer, gläserner Tunnel. In diesem Becken befindet sich der atlantische Ammenhai. Das derzeit größte Tier im Sea Life München. Seit Ostern 2008 kann man dort auch die einzige Meeresschildkröte Bayerns bewundern.
Das „Hai-Light“ kann aber auch zum Ärgernis werden. An stark frequentierten Tagen wird der gläserne Tunnel zum Nadelöhr (vor allem bei der Fütterung). Sehr erfreulich jedoch sind die Texttafeln und die Leseflächen. Sie sind informativ und erläutern das Wesentliche. Der Lern-Effekt kommt also nicht zu kurz und überfordert nicht. Zudem ist das Personal sehr freundlich, geht auf die Leute zu, erklärt und steht für Fragen immer zu Verfügung. Die Ausstattung kann sich ebenfalls sehen lassen. Zu jedem Bereich gibt es eine spezielle Dekoration (Wandzeichnungen, ein vier Meter hohes trojanisches Pferd etc.) und die passende Musik dazu. Im Mittelmeerbereich beispielsweise hört man griechische Töne oder beim Schiffswrack „Fluch der Karibik“-Filmmusik. Man fühlt sich als wäre man dort. Es wurde sogar an ein Erlebniskino gedacht, in dem man sich Tier-Dokumentationen ansehen kann. Ein weiterer Höhepunkt seit 2009 ist das Thema „Giftige Tiere - Gefährliche Schönheiten“. Die Pfeilgiftfrösche u.a. sind wirklich beeindruckend. Das Sea Life München ist außerdem sehr gut für Kinder geeignet. Hier lernen die Kids viel über die Tiere, aber auch über deren Lebensraum und die Umwelt. Sea Life München
|
||||||||