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Wenn die Sonne untergeht und es langsam dunkel wird, schaltet
sich die grelle Fassadenbeleuchtung
der Meinburk ein und lockt mit seiner Signalfarbe seit nunmehr drei Jahren ein junges, schickes und vor allem feierndes Publikum an, das sich hier wie Zuhause fühlt.
Hier trifft sich die Münchner Jugend, die genug hat von den einschlägigen anderen Clubs, die allesamt nur noch zum Sehen und Gesehen werden taugen. Statt sich auf den Lorbeeren auszuruhen lassen sich die Betreiber hier immer wieder etwas neues einfallen - vom Clubschlüsselanhänger bis hin zum Bingoabend: langweilig wird es hier nie. Die Tür ist gut bewacht und man achtet darauf, dass nur passendem Publikum Einlass gewährt wird. Hier kann es leicht passieren, dass man abgewiesen wird, wenn man nicht ins Bild passt. Stammgäste haben natürlich längst ihren Fingerabdruck einscannen lassen und können diesen an der Tür über das Lesegerät ziehen. Ist der Abdruck in der Datenbank gespeichert erhält man freien Eintritt und gehört zur Familie, die gerne auch mal vom hauseigenen Rolls-Royce-Shuttle nach Hause gefahren wird. Das alles macht den Club zu einem der wenigen, dessen Konzept im Münchner Nachtleben wirklich aufgegangen ist. Hier gibt es jede Menge gute Laune und mainstreamige Elektromusik, die viel Lust zum Tanzen macht. Meinburk |
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