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Meinburk

 
  Meinburk - wo einst ein tristes Küchenstudio sein Dasein fristete feiert heute ein meist junges Publikum.
Von Konstantin Kutschenreuter
 
 
 

Wenn die Sonne untergeht und es langsam dunkel wird, schaltet sich die grelle Fassadenbeleuchtung der Meinburk ein und lockt mit seiner Signalfarbe seit nunmehr drei Jahren ein junges, schickes und vor allem feierndes Publikum an, das sich hier wie Zuhause fühlt.
Vor ein paar Jahren wurden in den Räumen des Clubs noch Küchen verkauft - heute wird gefeiert und das an jedem Wochenende so sehr, dass man aufgrund von Überfüllung Mühe hat sich noch einen Weg durch die Massen zu bahnen.

 

Hier trifft sich die Münchner Jugend, die genug hat von den einschlägigen anderen Clubs, die allesamt nur noch zum Sehen und Gesehen werden taugen. Statt sich auf den Lorbeeren auszuruhen lassen sich die Betreiber hier immer wieder etwas neues einfallen - vom Clubschlüsselanhänger bis hin zum Bingoabend: langweilig wird es hier nie. Die Tür ist gut bewacht und man achtet darauf, dass nur passendem Publikum Einlass gewährt wird. Hier kann es leicht passieren, dass man abgewiesen wird, wenn man nicht ins Bild passt. Stammgäste haben natürlich längst ihren Fingerabdruck einscannen lassen und können diesen an der Tür über das Lesegerät ziehen. Ist der Abdruck in der Datenbank gespeichert erhält man freien Eintritt und gehört zur Familie, die gerne auch mal vom hauseigenen Rolls-Royce-Shuttle nach Hause gefahren wird. Das alles macht den Club zu einem der wenigen, dessen Konzept im Münchner Nachtleben wirklich aufgegangen ist. Hier gibt es jede Menge gute Laune und mainstreamige Elektromusik, die viel Lust zum Tanzen macht.

Meinburk
Seidlstr. 15
80335 München

Web: www.meinburkclub.com